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WLH:„Wir brauchen keine Floskeln – wir brauchen Wohnungen“

WLH-KeineFloskeln
Datum:
27. Aug. 2025
Von:
Fabian Sasnauskas

Langenfeld, Monheim, Mettmann, Velbert, 10. September 2025 – Zum Tag der Wohnungslosen am 11. September 2025 fordern die Wohnungslosenhilfe des SkF Langenfeld gemeinsam mit den drei weiteren Fachberatungsstellen im Kreis Mettmann und die Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe e. V. (BAG W) entschlossenes politisches Handeln gegen Wohnungslosigkeit.
In einer koordinierten Aktion im gesamten Kreisgebiet übergaben die vier Fachberatungsstellen zeitgleich Plakate mit politischen Botschaften von wohnungslosen Menschen an kommunale Entscheidungsträger_innen – darunter in Langenfeld an den Vorsitzenden des Sozialausschusses, Herrn Kurt Jaegeler.

Die Plakate zeigen ungeschönt, was wohnungslose Menschen von der Politik erwarten: bezahlbarer Wohnraum, Zugang zu Hilfen, soziale Sicherheit – und vor allem: gehört zu werden. „Diese Stimmen fehlen viel zu oft in der politischen Debatte. Am Tag der Wohnungslosen bringen wir sie sichtbar in die Kommunalpolitik“, so Rainer Sartoris, Bereichsleiter Wohnungslosenhilfe beim SkF Langenfeld.

Obwohl Wohnungslosigkeit sichtbar zunimmt, ist das Thema auf kommunaler Ebene nach wie nur unzureichend verankert. Auch im Kreis Mettmann fehlen dringend benötigte Wohnungen im unteren Preissegment, viele Hilfestrukturen arbeiten daher am Limit und soziale Integration bleibt auf der Strecke.
Der SkF Langenfeld schlägt Alarm: „Wir erleben täglich Menschen, die keine Wohnung finden – obwohl sie bereit wären, sofort eine zu beziehen. Es fehlt nicht am Willen, sondern an Nachdruck, endlich gegenzusteuern,“ so Stephanie Krone, Geschäftsführerin SkF Langenfeld.

Forderungen an Kommunen und Bund:

  • Sofortprogramme für bezahlbaren Wohnraum
  • Verbindliche Sozialwohnungsquoten bei Neubauten
  • Stärkung und auskömmliche Finanzierung der Fachberatungsstellen
  • Verbindliche Präventionsstrategien gegen Wohnungsverlust
  • Rechtsanspruch auf menschenwürdige Unterbringung

Die Botschaft der Aktion ist klar: Hört den Menschen zu, die am meisten betroffen sind. Und handelt.