Kürzungen im sozialen Bereich:Alarmstimmung bei ProDonna®!


Wieder soll gekürzt werden! Mit welchen Auswirkungen?
Vielleicht so?
Bereits in diesem Jahr war die Beschäftigungsförderung des SkF Langenfeld von Kürzungen betroffen. In den letzten 2 Jahren wurden allein bei ProDonna 6 Plätze gekürzt. In den letzten fünf Jahren waren es im Kreis Mettmann an die 100 niedrigschwellige Arbeitsplätze im Bereich der Arbeitsgelegenheitsmaßnahmen.
Weniger Möglichkeiten bedeutet auch weniger berufliche und sozialer Teilhabe für die betroffene Personengruppe der Langzeitarbeitslosen. Fehlt es an Überbrückungsmöglichkeiten von beschäftigungslosen Phasen, ist auch der Aufbau und vor allem der Erhalt einer geregelten Tagesstruktur sowie der notwendige niedrigschwellige Zugang zu Beratung gefährdet. Die Folgen können vielfältig sein und Arbeits- und Perspektivlosigkeit zementieren. Dabei kommen die Tätigkeiten vielen Menschen zu Gute, sei es im Sozialkaufhaus durch die Aufbereitung von Kleidung oder zusätzliche Unterstützungskräfte in Kita-Einrichtungen und Altenheimen.
Setzt sich die angekündigte Kürzungswelle im Bundeshaushalt fort, bedeutet das in den nächsten zwei Jahren Einsparungen in Höhe von insgesamt 1,4 Milliarden Euro!
Wie viele Plätze und Maßnahmen wegfallen und welche Auswirkungen das im Kreis Mettmann und hier bei uns in der Stadt Langenfeld haben wird - das lässt sich noch nicht absehen.
Fakt ist, dass die sozialen Betriebe schon jetzt mit den immensen Herausforderungen nur mit großer Mühe die Infrastruktur aufrecht halten können.
Die katholischen Träger der Beschäftigungsförderung im Kreis Mettmann sprechen sich daher klar GEGEN die geplanten Einsparungen im Bundeshaushalt aus.
Lesen sie hier die gemeinsame Stellungnahme der katholischen Fachverbände der Beschäftigungsförderung im Kreis Mettmann, die sich ausdrücklich GEGEN die geplanten Kürzungen ausspricht: